Neues Rezept – es ist Maroni-Saison!

Wieder zurück (es gab recht viel Arbeit) und mit einem sehr guten Grund. Obwohl ich weder Geburtstag hatte, noch ein Jubiläum ansteht, erhielt ich vor kurzem zwei Geschenke: eines stammt von meiner lieben Freundin EMMA, die die schönen Fotos in Karl Reinisch´s Ballettschule machte. Sie hat vor ein paar Tagen einen Maroni-Ofen geschickt (die Überraschung kam in einem Postpaket), da sie weiß, dass ich auf Maroni süchtig bin!!! Ist das nicht nett? – Der Ofen ist elektrisch, was eine besonders gute Idee ist! Kein Feuer, aber für alle, die einen haben oder kaufen – trotzdem vorsichtig damit umgehen.

dsc_2408_bearbeitet-2

Wenig später gab mir mein Mann ein Päckchen und sagte: „Ich dachte, dass Du das vielleicht mögen wirst.“ Und so war es! Ich fand darin sehr elegante Überfanggläser mit blauen Streifen. Als er sah, wie sehr sie mir gefielen, begann er sofort im Internet weiterzusuchen. Es sind Wasser-Gläser, wir brauchen aber immer auch Wein- und Sekt-Gläser, da wir häufig Gäste haben. Die schlechte Nachricht: es gibt keine anderen Formen, also entschied ich, alle Drinks zu Weihnachten aus diesen Gläsern zu nehmen!

  • Geröstete Maroni/Esskastanien

  • ca 10 Stück pro Person (oder mehr, wenn man wie ich süchtig danach ist)
  • Wasser

Maroni mit einem Maroni-Messer oder mit der „Maroni-Schere“ einschneiden – ich habe mit der Schere begonnen, gebe aber zu, dass das Ergebnis besser ausfällt, wenn man das Messer verwendet. Vorsichtig sein, aber es ist nicht halb so gefährlich, wie wenn man Gemüse auf der Mandoline schneidet.

Maroni ca 15 Minuten in Wasser legen. Herausnehmen und mit einem Tuch trocken wischen. Die Stücke auf den Röster legen (nicht mehr als 500 g) und mit dem Deckel zudecken.

Kabel anstecken und den Knopf drücken (Level II), man muss nicht vorheizen.

Maroni rösten. Nach 10 Minuten mit Gabeln oder Löffeln wenden. Zudecken und 5 Minuten weiterrösten. Vorsichtig herausnehmen.

dsc_2376_bearbeitet-2

Mit einem Glas Wein oder Most und Nüssen genießen – so machen es die Südtiroler und nennen es „Törggelen“. Und nicht vergessen, den Herbst zu genießen!

 

 

Kommentar schreiben