Neues Rezept – Cremige Karotten-Suppe Anna Maria Luisa de Medici*

Mein Mann und ich lieben Pürees und cremige Suppen aus jedem Gemüse, das wir im Kühlschrank oder in seinen Hochbeeten finden. Seine selbst gezogenen Bio-Karotten sind definitiv die besten! Unglücklicherweise gibt es um diese Jahreszeit noch keine Karotten im Garten. Aber es sind immer Karotten im Kühlschrank, da wir sie beide gerne haben (in Form von Julienne-Streifen in klarer Suppe oder – besser: roh – gewürfelt oder in dünne Scheiben oder Streifen geschnitten im Salat). Da Ostern nicht mehr weit weg ist, und Osterhasten bekanntlich gerne Karotten essen, habe ich dieses Gemüse, oder besser: diese Wurzel, gewählt. Der zweite gute Grund, Karottensuppe zu bereiten, hängt mit dem mitteleuropäischen Wetter zusammen. Es ist grau, regnerisch und kalt, also braucht man ein farbenfrohes, warmes und, wer möchte, sogar ein scharfes Gericht.

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  • Zutaten (für 2 Personen)

  • Öl für die Pfanne
  • ½ Zwiebel
  • 4 – 6 Karotten (je nach Größe)
  • Salz, Pfeffer, Chili-Flocken
  • ½ Würfel Gemüsesuppe (muss Bio-Qualität sein)
  • 2 – 4 EL Öl
  • Radieschen-Kresse oder Petersilie
  • geröstete und gesalzene Walnüsse oder Haselnüsse oder getoastete Croutons (dieses Rezept)

Öl in einem Suppentopf erhitzen und die geschnittenen Zwiebelstücke dazugeben. Danach die grob geschnittenen Karotten, rösten und umrühren. Salzen, pfeffern.

4 – 5 Tassen Wasser eingießen und den halben Suppenwürfel beigeben. Aufkochen lassen, die Hitze reduzieren und 20 – 25 Minuten simmern lassen.

Öl dazugeben. Mit einem Handmixer (oder im Standmixer) pürieren. Abschmecken und wenn nötig noch etwas salzen.

Servieren und mit Chili-Flocken, Radieschen-Kresse oder gehackter Petersilie bestreuen. Ich gebe oft geröstete und gesalzene Walnüsse dazu. Die Suppe schmeckt auch gut mit getoasteten Croutons, die man aus stärkefreiem Brot macht (dieses Rezept).

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*Sie war die einzige Tochter Großherzog Cosimos III und sammelte wie die meisten Frauen gebildeter Gesellschaftsschichten Rezepte. Bis ins 19. Jahrhundert war Nahrung immer auch Medizin, die Hausfrau war zur selben Zeit Köchin und Arzt.

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